So schön, Schöneweide

Man sagt, Schöneweide sei der nächste Boombezirk. Hinsichtlich der Randlage im Vergleich zu allen bisherigen Boombezirken würde es mich wundern. Hinsichtlich der schönen Ecken, die es dort zu entdecken und genießen gibt, nicht.

So schön, Schöneweide

Mit ein wenig Sonne wirkt die Luft so leicht. Anders als im Sommer mangelt es hier noch an Rottönen. Dafür wirkt die Luft klarer, als würde sie kaum etwas wiegen.

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Eine Spur hinterlassend

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„Ich liebe es, wie diese Lastschiffe langsam aber beständig vorwärts kommen und dabei ihre Spur hinterlassen – die schon bald nicht mehr zu sehen ist.“ Martin sagt es, als meine er das Schiff, welches eben noch unter ihnen durch gefahren ist. Wenn der Matrose, der an der Spitze des Schiffs ein Tau verstaut hat, zur richtigen Zeit nach oben gesehen hat, dann müsste er die Sohle von Martins Sneakern gesehen haben. Susis Füße sind nackt.

Susi hat Martin verstanden.

Martin liebt es, dass Susi mit nackten Füßen neben ihm sitzt, obwohl es noch die ersten, kühlen Sonnenstrahlen nach dem Winter sind.

Susi mag es, dass Martin versucht, Zusammenhänge herzustellen und sie mag es, dass er das für sie macht. Spuren, die schon sehr bald nicht mehr zu sehen sein werden.

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Der Pfad

Das ist nochmal der Blick auf einen anderen Flecken von Schöneweide. Während ich bei dem Foto „Einstige Größe“ von Süd nach Nord über die Spree geschaut habe, werfe ich nun einen Blick von Nord nach Süd über den Fluss. Ich schätze, es sind rund 500 Meter Entfernung (und ein Fluss) Entfernung zwischen den beiden Aufnahmen.

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Die Farben sind leider (oder glücklicherweise?) durch den bedeckten Himmel etwas blass und darum hätte ich das Bild beinahe verworfen. Aber der Pfad auf der linken Seite, der in den Wald führt und von dem wir nur ein beinahe schwarzes Loch wie einen Höhleneingang sehen, fasziniert mich.

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