Wogen

Die Inspiration zu dem Gedicht „Wogen“ kam mit beim Betrachten dieser Fotografie.

So wild, Wuhlheide
So wild, Wuhlheide

Wogen

Sind wir Wanderer
Sind wir Getriebene
Suchen wir einen Weg
Halten wir gerade noch Kurs

suchend
geworfen
bestimmend
vorherbestimmt

Falls es eine Antwort gibt
ist sie wichtig?

                                 2017

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Wenig wilder Sumpf

wenig wilder Sumpf

Oft genug denke ich daran, wie es gewesen sein muss, als die Menschen vor mehr als 2000 Jahren durch das Gebiet gelaufen sind, das wir heute Berlin nennen. Eine solche Pfütze müsste nasse Füße bedeuten. Wie trocknet man diese Füße, über welchen Höhleneingang könnte man seine einfachen Fellschuhe hängen? Was würde man essen, wie sich in der Nacht wärmen?

Die Idee einer rauen Natur ist so lange gut, als man einen windgeschützten Raum hat, in dem man sich mit einem heißen Tee wieder aufwärmen kann.

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Winter is coming … oder wie heißt das nochmal?

Diese vier Aufnahmen habe ich auf dem Weg zur Arbeit gemacht. Die Landschaft ist nicht verschneit, vielmehr mit einer dünnen, weißen Eisschicht überzogen. Durch den wolkenverhangenen Himmel wirkt es, als wolle es so bald nicht wieder warm werden.

Bei dem ersten Bild gefällt mir, dass die Sonne aussieht als wäre sie der Mond und mehr Kraft hatte sie in diesem Moment auch nicht.

Winter is coming

Winter ist coming  „Winter is coming … oder wie heißt das nochmal?“ weiterlesen

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Eine unwahrscheinliche Gottheit

Meiner Ansicht nach sind es solche Sonnenaufgänge, neben der Angst vor dem Tod, die die Menschen dazu bewegen, an einen Gott zu glauben. Wenn sich die Sonnenstrahlen in den Himmel drücken, sieht es gleichermaßen unwahrscheinlich und unwiderstehlich aus.

PA050149 „Eine unwahrscheinliche Gottheit“ weiterlesen

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