Lebenszeit als Währung

In Time – deine Zeit läuft ab (2011) von Andrew Niccols

in_time Die heutige Wirtschaft basiert darauf, dass Arbeitszeit gegen Geld getauscht wird. Der Arbeitnehmer investiert etwas von seiner Lebenszeit und leistet damit Arbeit, für die er einen Lohn in Form von Geld erhält. Dieses Prinzip des Tausches Zeit gegen Geld nimmt der amerikanische Spielfilm „In Time – deine Zeit läuft ab“ (2011) und erhebt es zum allumfassenden Paradigma.

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Von Sportplätzen mit Seele

Buchrezension zu Christoph Schröder: Ich pfeiffe!, Tropen, Stuttgart 2015

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Früher war auch nicht alles besser, aber manches eben schon. Dies macht Christoph Schröder in seinem Buch „Ich pfeiffe!“ am Beispiel des Lieblingssports der Deutschen, Fußball, deutlich. Christoph Schröder ist im Hauptberuf Literaturkritiker und als Hobby gibt er seit seinem 14. Lebensjahr den Schiedsrichter. In dem Buch geht es nur am Rand um die Kernaufgabe des Schiedsrichters, nämlich die Einhaltung und Durchsetzung der Regeln. Hauptsächlich geht es darum, was Christoph Schröder in seiner Rolle als Schiedsrichter erlebt und welche Lehren er daraus gezogen hat. Und nicht zuletzt ist das Buch eine Reflexion über die Veränderungen in unserer Gesellschaft in den letzten 20 Jahren – am Beispiel Fußball. „Von Sportplätzen mit Seele“ weiterlesen

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Immer dieses -i-

Buchrezension

Von iPod, -Pad, -Phone und deren großen und kleinen Geschwistern handeln die knapp 40 Karikaturen von Michael Holtschulte in dem Bändchen „iVolution. Cartoons für Apple-Fans“. Sie drehen sich um den Apple-Hype, der den Konsumenten eine Gewissheit verleiht, wie es sonst nur die Religion tut. Aus der Überspitzung dieser Realität entsteht der Witz der Cartoons: Die Gefolgschaft der Nutzer wird besinnungslos, sie gehen vollkommen in ihrer Apple-Realität auf. „Immer dieses -i-“ weiterlesen

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Buchempfehlung: Vom Marktversagen in der Energiepolitik

Die Autoren des Buchs „Erneuerbare Energien“ Peter Hennicke und Manfred Fischedick haben eine Botschaft. Eine, die sagt, wie die Welt verbessert werden könnte. Weltverbesserer, die die moralische Keule schwingen, sind die beiden Autoren jedoch nicht. Vielmehr vermitteln sie ihre Botschaft als Wissenschaftler und argumentieren angenehm sachlich. Dies funktioniert, da sich die Botschaft mit einer sehr wahrscheinlich auf uns zukommenden Realität deckt.

Es geht darum, und das ist eigentlich jedem heute in der westlichen Welt bewusst (genauso gerne drückt man die Augen davor zu), dass die fossilen Ressourcen der Erde – Öl, Erdgas, Uran und Kohle – endlich sind. Nicht ganz so bekannt ist, dass sie bei gleichbleibenden Verbrauch ziemlich sicher in den nächsten rund hundert Jahren aufgebraucht sein werden, eher früher. Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Die endlichen, fossilen Energieträger müssen also bald von den „unendlichen“ Erneuerbaren ersetzt werden. „Buchempfehlung: Vom Marktversagen in der Energiepolitik“ weiterlesen

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