Es ward Licht in Mittelerde

„Das Silmarilion“ als Schöpfungsgeschichte von J.R.R. Tolkiens Mittelerde

An das Buch „Das Silmarillion“ vom Herr-der-Ringe-Autor J.R.R. Tolkien hatte ich immer schon gespaltene Erwartungen, gilt es doch als unvollständiges Hintergrundkompendium. Ich habe also Bruchstücke erwartet, die einiges zusätzliches Licht auf das große Abenteuer von Bilbo, Aragorn, Legolas, Gandalf und all den Anderen wirft.

Mitnichten.

Tatsächlich besteht das Buch aus nur 5 Fragmenten, wobei sich jedes Fragment flüssig und zusammenhängend liest. Die erste Erwartung wird also widerlegt. In „Das Silmarillion“ steht wenig über den Hintergrund von „Der Herr der Ringe“, womit auch die zweite Erwartung ins Leere läuft. Das Buch erzählt von Zeiten, die so lange vor dem berühmten Abenteuer liegen, dass es keine direkte Verbindung mehr gibt. Einzig die Geschichte des einen Rings wird etwas beleuchtet, aber diese Erzählung ist kaum länger als der entsprechende Eintrag bei Wikipedia. „Es ward Licht in Mittelerde“ weiterlesen

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Die Moral ist der Hobbit

Die Moral ist der Hobbit

Hobbits sind jene Wesen, die Abenteuer schon deswegen scheuen, weil sie nicht wissen können, ob sie bis zum Mittagessen wieder zu Hause sind. Mit ihrem kindlichen Gemüt und ihrer geringen Körpergröße sind sie ohnehin denkbar schlecht geeignet für Gefahren. Die Hobbits sind Teil des vom englischen Sprachforscher J.R.R. Tolkien erdachten Fantasy-Universums Mittelerde. Gewissermaßen sind sie als Gegenentwurf zu uns Menschen konzipiert. Wenn unsere Leidenschaften schon längst zu Gewalt, Raub und Mord geführt hätten, setzen sich die selbstgenügsamen Hobbits für einen gerechten Ausgleich ein. Wer zufrieden ist mit dem, was er hat, muss nicht den Besitz des Anderen neiden. „Die Moral ist der Hobbit“ weiterlesen

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