Dunkelheit oder Licht – du entscheidest

Rezension: Street Fighter Alpha – Der Film

Zu Beginn der Street Fighter-Videospielreihe ging es schlicht darum, aus 8 Figuren den Stärksten, den World Champion, zu ermitteln. Das war sehr linear. Man wählte einen Kämpfer aus, besiegte alle anderen und die vier Endgegner dazu und war am Ziel. Zum 10. Jahrestag des Spiels, das mit seiner Spielmechanik für ein ganzes Genre den Grundstein legte, wurde der Animationsfilm „Street Fighter Alpha Movie“ veröffentlicht. Der Animationsfilm ist komplexer erzählt als das Videospiel, hat aber auch deutliche Anleihen bei sehr bekannten Vorbildern. „Dunkelheit oder Licht – du entscheidest“ weiterlesen

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Oberflächlich packend

J. C. Chandor: Der große Crash – Margin Call (2011)

Der Film „Der große Crash – Margin Call“ (2011) beginnt mit einer Entlassungswelle in einer großen Bank an der Wall Street und natürlich entgeht dem Zuschauer nicht die beabsichtigte Parallele zur us-amerikanischen Immobilien- und Finanzkrise aus dem Jahr 2007. Im Film wird, neben vielen anderen, auch der Abteilungsleiter der Abteilung des Risikomanagements entlassen. Er kann eine wichtige, aktuelle Arbeit nicht abschließen, schafft es aber, seinem Zögling, Peter Sullivan, einen USB Stick mit den wichtigsten Daten zu überreichen. „Oberflächlich packend“ weiterlesen

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Lebenszeit als Währung

In Time – deine Zeit läuft ab (2011) von Andrew Niccols

in_time Die heutige Wirtschaft basiert darauf, dass Arbeitszeit gegen Geld getauscht wird. Der Arbeitnehmer investiert etwas von seiner Lebenszeit und leistet damit Arbeit, für die er einen Lohn in Form von Geld erhält. Dieses Prinzip des Tausches Zeit gegen Geld nimmt der amerikanische Spielfilm „In Time – deine Zeit läuft ab“ (2011) und erhebt es zum allumfassenden Paradigma.

„Lebenszeit als Währung“ weiterlesen

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Die animalische Seite der Sexualität

Walerian Borowczyk: La Bete – Die Bestie (Reihe: Bildstörung)

Die Handlung des französischen Films aus dem Jahr 1975 ist eine lange und ziemlich dürftige Entschuldigung dafür, etwas zu zeigen, was eigentlich nicht gezeigt werden dürfte: erigierte Pferdepenisse, zuckende Vaginas von Stuten, Pferdesperma und eine Frau, die mit einem Wolf-Affen-ähnlichem Wesen verkehrt, dessen „Bestien-Penis“ ziemlich viel Sperma ausstößt.

Viel mehr als tabuiersierte Bilder zu zeigen, macht der Film „La Bete – Die Bestie“ nicht, denn sowohl Handlung als auch Inszenierung sind dürftig. „Die animalische Seite der Sexualität“ weiterlesen

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Gewalt ist die Sprache der Waffen

Adam Bhala Lough: Weapons – Wenn Waffen sprechen

Der amerikanische Film „Weapons – Wenn Waffen sprechen“ versucht sich an einer flotten, episodischen Erzählweise und erinnert darin, sicher nicht grundlos, an „Pulp Fiction“. Die Lässigkeit des Films von Quentin Tarantino erreicht er nicht im Ansatz.

Der Film beginnt damit, dass ein schwarzer Teenager beim Hamburgeressen von hinten erschossen wird. Durch den Schuss explodiert der Kopf und Teile davon fliegen in Richtung Kamera und bleiben daran kleben. Visuelle Statements wie dieses setzt der Film immer wieder. „Gewalt ist die Sprache der Waffen“ weiterlesen

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