Die Dystopie vor der Haustür

Die Dystopie vor der Haustür

Wären nicht die geparkten Autos, man könnte die graue Fabrik im Hintergrund für den kreativen Akt eines Set-Designers für einen dystopischen Science-Fiction-Film halten. Die Kanten des Gebäudes wirken so eckig, als hätte man sie extra angeschliffen und die drei vermeintlichen Schornsteine an der Vorderseite blasen etwas in die Luft, wovon man – um der eigenen Lebensruh willen – nicht wissen mag, was es ist. Ich denke an „Soylent Green“, „Fahrenheit 451“ oder „1984“.

Tatsächlich handelt es sich um ein Werk von BWM in der Nähe von Landshut und auch wenn es gruselig aussieht und die Auswirkungen auf die Umwelt sicher nicht unbeträchtlich sind, hat es für die Menschen, die in der Region leben, enorm positive Auswirkungen. Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen sorgen dafür, dass die Region floriert.

Spannend, wie nahe das Negative und das Positive beieinander liegen und wie das, was dem einen schlecht, dem anderen gut ist.

Dystopia on the doorstep

If not for the parked cars, you could think of the gray factory in the background as the creative act of a set designer for a dystopian science-fiction movie. The edges of the building look as angular as if they had been sanded and the three alleged chimneys on the front blow something up, which – for the sake of one’s life’s rest – does not really know what it is. I think of „Soylent Green“, „Fahrenheit 451“ or „1984“.

In fact, it is a work of BWM near Landshut and while it looks scary and the environmental impact is certainly not insignificant, it has tremendous benefits for the people living in the area. Jobs and business tax revenues ensure that the region is thriving.

Fascinating, how close the negative and the positive are and how what is bad for one, is good for another.

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