23. November 2020

Vermeintlich gewünscht

Vermeintlich gewünscht
Vermeintlich gewünscht

Ganz eingekuschelt hockt das Haus mit der weißen Mauer, dem hölzern-braunen Obergeschoss und den roten Dachziegeln im Grün der Natur. Der Hintergrund ist wundervoll hell, ja lichtdurchflutet, das Haus eine Zuflucht vor der Hitze und in der Abgeschiedenheit eine Oase der Ruhe, eine Insel in der Hektik des Alltags. Ein Narr, wer sich ein solches Leben nicht wünschen würde.

Doch tatsächlich.

Ganz wahr.

Im Winter wird es etwas früher dunkel. Alle Wege sind längere Wege. Was man nicht in sich trägt, wird man dort (mit Ausnahme der Natur) nicht finden. Die Einkehr, innere wie äußere, ist meist nicht mehr als ein frommer Wunsch und somit nur vermeintlich zutreffend.

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